Demnächst:

„Kabaratte sich wer kann“
Beginn: 29.09.2017, 20:00

Rattenkabarett mit Ursula von Rätin
mit dem Figurentheater Cornelia Fritzsche Dresden
ab 18:00 Uhr „Rattatouille“ und andere Köstlichkeiten in der Theaterkneipe


Freie Plätze: 32

Abenteuer im Hexenwald
Beginn: 01.10.2017, 10:00

Abenteuer im Hexenwald ACHTUNG für Kinder unter 3 Jahre nur bedingt geeignet.


Freie Plätze: 33

Whiskyabend
Beginn: 02.10.2017, 19:00

Über 300 Sorten Whisky stehen in einem einmaligen Ambiente in unserer neuen Theaterkneipe „Zum Hanswurst“, zur Verkostung bereit. Dazu gibt es ein Menü das auf den jeweiligen Abend abgestimmt ist. Wir probieren zu unseren Whiskyverkostungen 5 – max. 6 verschiedene Sorten Single Malt und dazu gibt es sehr viele Informationen. Im neuen Whisky Guide von Henfried Tacke gibt es eine ganze Seite Informationen über uns.


Freie Plätze: 20

Der eingebildete Kranke
Beginn: 06.10.2017, 19:30

Unsere Theaterkneipe ist ab 18:00 Uhr geöffnet, wir bitten um Reservierung.


Freie Plätze: 35

Der eingebildete Kranke
Beginn: 08.10.2017, 19:30

Unsere Theaterkneipe ist ab 18:00 Uhr geöffnet, wir bitten um Reservierung.


Freie Plätze: 35


weitere ...

Für die Freunde der traditionellen, sächsischen Spielweise und für Kinder geben wir Vorstellungen mit unserer Märchenbühne.

Wir bieten an:

Für Kinder ab 3 Jahre - Vorstellungsdauer ca. 60 min

  • Die Mondlaterne
  • Frau Holle
  • Aschenputtel
  • Rumpelstilzchen
  • Der gestiefelte Kater
  • Abenteuer im Hexenwald
  • Peter und Bärbel suchen den Weihnachtsmann

Für Erwachsene

  • Der Ritter Blaubart    - ca. 70 min
  • Karl Stülpner (Mein Leben als Wildschütz)    - ca. 90 min
  • Das kalte Herz    - ca. 60 min

Wir benötigen dazu:

  • einen Raum von mind. 2,50 m Höhe (im Freien ist kein Auftritt möglich)
  • eine Stellfläche für das Theater von 4 m Breite und 3 m Tiefe
  • Aufbauzeit 2,5 Std., Abbauzeit 1,5 Std.
 
 
 
Pressestimmen: Freie Presse Sachsen
      Datum: 04.04.2005

      Von Sandra Häfner Zschopau u. Annaberg

      Mond mit Knubbelnase gewinnt Herzen der Kinder

      Premiere und weitere Veranstaltungen der „Mondlaterne” ausverkauft

      Gelenau. „Wann geht es denn endlich los?” Vor allem die kleinen Besucher der Gelenauer Marionettenspiele konnten am Samstag kurz vor 15 Uhr die Spannung kaum aushalten. Als es endlich soweit war und sich der rote Samtvorhang im Kellertheater zur Premiere des Märchens „Die Mondlaterne” öffnete, wurden die Sympathien schnell verteilt.


      Das Schicksal von Hauptdarsteller und Pechvogel Fritz Hämmerlein wurde von Groß und Klein ebenso begeistert verfolgt wie die Auftritte des knuffigen Mondes mit der Knubbelnase. Das spießige Ehepaar Ottilie und Adalbert Meier, das Fritz Hämmerlein das Leben schwer macht und seine Mondlaterne mit den drei Wünschen klaut, rief dagegen einträchtiges Naserümpfen hervor.


      Der unverwüstliche Fritz Hämmerlein - um zwei seiner drei Wünsche betrogen und zu aller Unglück auch noch ins Gefängnis gesteckt - findet trotz seiner vielen Abenteuer immer noch Zeit, die kleinen Zuschauer in das Geschehen auf der Bühne einzubinden. So halfen sie ihm bei der Wahl seines ersten Wunsches und warnten ihn eindringlich vor dem bösen Teufel.


      Das Stück für Kinder ab vier Jahren spricht indes auch Erwachsene an. Gelächter rief nicht nur der unter den Pantoffeln seiner Göttergattin stehende Adalbert Meier hervor. Auch der Wortwitz des königlichen Dieners wurde begeistert aufgenommen.


    Die Premiere war ebenso wie die gestrige Veranstaltung ausverkauft. Für die Aufführung am kommenden Sonntag sind ebenso keine Karten mehr erhältlich. Zusätzliche Veranstaltungen sind jedoch geplant. „Informationen gibt es auf unserer Homepage ”, erklärte Helga Hübner. (hfn)
      Datum: 01.04.2003

      Von Uta Trinks Chemnitz

      Gefährliche NeugierFür Erwachsene: "Der Ritter Blaubart" im Gelenauer Marionettentheater

      Neugier ist ein gar schlimmes Laster. Zumindest meint das der Ritter mit dem blauen Bart. Und aus seiner Sicht hat das einen triftigen Grund, denn der ehrenwerte Herr ist der Ehre so ganz und gar nicht wert. Hat er doch einiges zu verbergen, und wer ihm auf die Schliche kommt, muss weg. So einfach ist das - und so gnadenlos. Düstere Zeiten sind das, in denen "Der Ritter Blaubart" waltet. Dieses "Spektakel um jungfräuliche Burgfräuleins und hochlöbliche Ritter in vier Aufzügen" hatte jetzt im Kellertheater der Gelenauer Marionettenspiele Premiere. Premiere im doppelten Sinne, denn das Puppenspieler-Paar Helga und Frank Hübner stellten damit in ihrem neuen kleinen Privattheater gleichzeitig ihre erste Inszenierung für Erwachsene vor.Ja, da hat doch tatsächlich ein neues Theater seine Pforten geöffnet. Kaum zu glauben, ausgerechnet in Zeiten, da in den etablierten Musentempeln nicht nur ringsum, sondern bundesweit mit dem roten Stift gerechnet werden muss. Das mag verwegen erscheinen, mutig ist das allemal und ein Zugewinn fürs kulturelle Angebot in der Region auf jeden Fall. Und dass man auf dem Erich-Weinert-Weg 27 in Gelenau nicht nur für die Idee brennt, sondern sich auch mächtig ins Zeug legt und die Sache mit viel Liebe angeht, das beweisen nicht nur die brennenden Fackeln, die den Abstieg ins Souterrain des Wohnhauses der Hübners begleiten, wo sich in tiefrotem Samt der winzige Theaterraum mit Guckkastenbühne und gestaffelten Zuschauerreihen präsentiert.Dem Charakter des Abends angemessen, wird das Publikum zunächst mit Taschentüchern versorgt. Schließlich gibt's ein Trauerspiel um jenen nicht eben zimperlichen Ritter, der einen ungeheuren Verschleiß an Ehefrauen hatte. Ein Trauerspiel voller Leidenschaften, mit Leichen, Schwertkämpfen, einem Teufelsgeiger, aber auch mit einer versöhnlichen Rettung der gar schönen Bertha von Geldsack, die als siebente Gattin des Unholds nur knapp ihrer Hinrichtung entkommt. Ausgerechnet der von ihr einst verschmähte Ritter Hugo von Hohenfels erweist sich als der wahre Held der alten Geschichte, die aus der Feder von Graf Franz von Pocci stammt und von Helga Hübner für die eigene Inszenierung bearbeitet wurde - mit viel Witz und allerlei erzgebirgischen sprachlichen Anspielungen. Der Hanswurst hat dabei nicht nur eine Menge flotter Sprüche mitzureden, sondern überhaupt die Aufmerksamkeit des Publikums sicher, denn er ist ein wahres Unikum, das freilich auch so einiges auszuhalten hat.Tradition wird im Hause Hübner groß geschrieben. Nicht allein, dass die Puppenspieler, so sie nicht im eigenen Haus Vorstellung haben, mit ihren Marionetten, Märchen- und Varietéprogrammen durch die Lande ziehen, wie das einst bei Puppenspielers gang und gäbe war und heute nur noch von wenigen betrieben wird, sie fühlen sich auch ganz und gar der sächsischen Puppenspieltradition verpflichtet. Helga Hübners Vater Günther Loohß, einst selbst Puppenspieler, ist ihnen dabei nicht nur ein guter Lehrmeister, sondern er hat einen Riesenfundus selbstgeschnitzter Marionetten, die nur darauf warten, wieder zum Leben erweckt zu werden - für Kinder- oder Erwachsenenstücke. Doch egal, diese Trennung sei ohnehin nicht ganz zutreffend, weil sich das Vorurteil, Puppenspiel sei nur was für Kinder, aus seiner Erfahrung nicht bestätige, meint Frank Hübner verschmitzt.Wenn der Hanswurst für Blaubart wieder mal das Richtschwert schärfen muss und am Schleifstein die Funken sprühen, wenn die Ritter beim Gelage ihre Humpen mit der Hand zum Munde führen, dann zeigen diese und andere mit viel Akribie und Liebe erdachten und mit Geschick gebauten Details, dass jede Menge Herzblut in der Produktion steckt. Da wiegt die eine oder andere Flüchtigkeit in der Figurenführung nicht so schwer, die mit der Zahl der nächsten Aufführungen ohnehin verschwinden dürfte.Nicht zuletzt sind es die von Maria Werner wunderbar entworfenen und geschneiderten Gewänder der Marionetten, die so manchen Blickfang während der Vorstellung bieten und wesentlich zur passenden Stimmung des Stücks beitragen.Viel Applaus gab's für diesen zauberhaften Marionettenabend.

      ServiceKartentelefon: 037297/2000.

    www.Gelenauer-Marionettenspiele.de

 

      Datum: 31.03.2003

      Von Martina Brandenburg Zschpau

    "Ob die Taschentücher, die Helga Hübner vor Beginn des Trauerspiels vom "Ritter Blaubart" an das Publikum ausreicht, wirklich nötig sind? Eher nicht, denn das Spektakel hat durchaus humorvolle Stellen und verspricht neben hoher sprachlicher Kunst der Akteure an den Lenkfäden jede Menge fürs Auge. Gestern war Premiere im ausverkauften Gelenauer Kellertheater.Neben den mit viel Liebe zum Detail und Ideenreichtum gestalteten Bühnenbildern sind die zehn der in den 80er Jahren entstandenen, von Lena Loohß und Maria Werner eingekleideten Marionetten einfach eine Augenweide. Helga und Frank Hübner haben - wie in ihren anderen Produktionen auch - bei diesem ersten Stück für das erwachsene Publikum wieder viel Sinn und Zeit auf Aktionsszenen und Originalität gelegt: Es werden Krüge gehoben; ein Kofferpferd hervorgeholt, der Kamin mit Rauch und Feuer entfacht, ein grauenvolles Kabinett geöffnet und sogar unter blitzendem Funkenschlag und großem körperlichen Einsatz von Diener Hanswurst ein Schwert geschliffen. Details, die den aufmerksamen Betrachter erfreuen, den Künstlern jedoch zahlreiche Kopfzerbrechen bereiteten. So musste beispielsweise ein Stuhl am Bühnenboden befestigt werden, da ihn der in Erwartung des Trunkes etwas ungestüme Ritter Bluteck mit seinen Stiefelsporen beim Aufstehen immer wieder umriss. Auch die Bierkrüge - eine Maßanfertigung - mussten die Herren Ritter grazil erfassen und auch wieder abstellen. Was sie oft nicht so wollten, steht Helga Hübner vom vielen Üben noch der Schweiß auf der Stirn: "Das haben wir fast einen ganzen Tag geübt. "Die liebevoll gestaltetenen Gesichter der Marionetten werden durch kunstvoll gefertigte Kostüme ergänzt. Vor allem das feine Wams des Herrn von Geldsack spannt sich so lebensecht über den dicken Bauch, als gäbe es eine menschliche Vorlage. Neu im Bunde der hölzernen Gesellen: der Teufelsgeiger mit blasser Haut und vorstehenden Zombie-Augen, dessen Kopf unter den geschickten Händen des Alt-Prinzipals Günther Loohß aus Lindenholz entstand. Mit dem "Blaubart" haben sich Helga und Frank Hübner einen Wunsch erfüllt, der schon beim Vater, der das Marionettentheater schuf, vorhanden war: ein Stück für Erwachsene. "Die Erwartungen waren groß", sagt Helga Hübner. "Immer wieder wurde gesagt: Nun macht doch mal." Das Ergebnis, das nach dem Stöbern in vielen alten Büchern entstand, kann sich wahrlich sehenlassen. Und für die nächsten Ideen liegen auch noch genügend gut abgelagerte Lindenstämme bereit. Falls wieder einmal ein neuer (Holz)Kopf benötigt wird."

 

    "Weltspartag auf besondere Weise begangen - Gelenauer Marionettentheater begeistert 300 Steppkes" (Kinder)

 

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